Archiv für Oktober 2011

Kostenlose Schülerzeitung gegen Rechts

kban

Wir wollen 500.000 Schülerzeitungen gegen Rechts an Schulen in ganz Deutschland kostenlos verteilen. Dafür brauchen wir Eure Hilfe!

Mit 7.500 Euro können wir die Druckkosten bezahlen. Sollte mehr Geld zusammenkommen, erhöhen wir die Auflage entsprechend. Die Zeitung soll über Neonazis, Rassismus und die Entwicklung der Szene Informieren. Gleichzeitig geht es darum Jugendlichen Mut zu machen sich aktiv gegen rechtsextreme Tendenzen in der Gesellschaft zu engagieren und selbst aktiv zu werde

Worum geht es in diesem Projekt?

Information und Aufklärung gegen Rechts wollen wir leisten, weil sie weiterhin dringend nötig sind. Und zwar ohne kommerzielle Absichten, ohne staubig-jugendfernen Sprachstil, unter aktiver Einbindung der Jugendlichen.
Und alle können mitmachen – die Zeitungen wollen wir nicht nur kostenlos an Einzelpersonen, sondern gerade auch an die vielen formellen und informellen Initiativen von Jugendlichen verteilt werden. „Kein Bock auf Nazis“ sind wir alle! Wir fordern auf und ermutigen zum Aktivismus. Die Botschaft der Zeitung: „Es liegt an uns allen, Rassismus und die Neonazis zurück zu drängen. Rede mit Deinen Freunden, hab Mut zum Handeln, werde aktiv.“
Die Statements der mit uns und für uns engagierten Künstler und Bands unterstützen diese Botschaft.
Das Konzept ist bereits bewährt. Seit 2006 haben wir bereits eine Million Zeitungen und auch 250.000 DVDs erstellt und kostenlos verteilt. Wir verfügen mittlerweile über ein riesiges Netz an Kontakten. Wöchentlich werden von uns hunderte Anfragen beantwortet und dutzende Pakete mit infomaterial an engagierte Jugendliche verschickt.
Was sind die Ziele und wer die Zielgruppe?

Ziel ist die Erstellung und Verbreitung einer bundesweiten SchülerInnenzeitung, die kostenlos an Schulen und in Jugendzentren verteilt werden soll. Die Zeitung informiert über Nazis, gibt Tipps, wie SchülerInnen aktiv gegen rechts werden können und stellt viele antifaschistische Initiativen und Projekte vor.
Zielgruppe sind Schülerinnen, Schüler und Jugendliche, die keinen Bock auf Nazis haben, die sich informieren wollen und gemeinsam mit uns dafür sorgen wollen, dass Nazis in ihrer Schule oder ihrem Jugendclub keinen Fuß auf den Boden bekommen.
Warum sollte man dieses Projekt unterstützen?

Ganz einfach: Über die Gefahren, die von Nazis ausgehen, muss einfach aufgeklärt werden. Gerade auch junge Leute müssen über das Thema Bescheid wissen. „Kein Bock auf Nazis“ leistet genau das.
Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Mit dem Geld werden die Kosten für den Zeitungsdruck finanziert. Wenn mehr Geld zusammen kommt, können wir mehr Zeitungen verteilen!
Wer steht hinter dem Projekt?

Hinter dem Projekt steht die 2006 gegründete, ehrenamtliche Kampagne „Kein Bock auf Nazis“. Zu unseren prominenten Supportern zählen: ZSK, DIE TOTEN HOSEN, DIE ÄRZTE, FETTES BROT, BEATSTEAKS, WIR SIND HELDEN, MUFF POTTER, DONOTS, MARKUS KAVKA und viele andere.

Hier Klicken!

Kein Bock auf Nazis-Konzert in Hamburg

kban konzert

Am 28. Oktober spielen feine Bands für in Hamburg auf. Mit dabei sind:

Rantanplan

Narcolaptic

Loui Vetton

Goodbye Fairground

28.10.2011 Logo / Hamburg

Also kommt vorbei, es wird ein schöner Abend!

Karten: 10€ VVK und 13€ an der AK.

20 YRS Conne Island

Die Pogrome gegen Roma und Sinti stoppen! Antiziganistischer Hetze entgegentreten!

DONNERSTAG:
DEMO GEGEN DIE POGROME IN BULGARIEN UND TSCHECHIEN.

Die Pogrome gegen Roma und Sinti stoppen! Antiziganistischer Hetze
entgegentreten!

Donnerstag, 6.10.2011, 16 Uhr, Wilhelmstraße 44,
Berlin-Mitte (U-Bhf. Mohrenstraße)

„Zigeuner ins Gas!”, „Türken unters Messer!“ oder „Zigeuner zu Seife“
brüllen in diesen Tagen tausenden in den Straßen Bulgariens und Tschechienes.
Seit rund zwei Wochen erleben bricht sich der tief verwurzelte Antiziganismus
der örtlichen Mehrheitsbevölkerung in Pogromen gegen die Minderheit der Sinti
und Roma Bahn. Brave Bürger, Nazis und Schaulustige veranstalten
Demonstrationen mit Teilnehmer_innenzahlen im tausender Bereich, die
regelmäßig in Hetzjagten auf vermeintliche Sinti und Roma oder Angriffe auf
deren Häuser und Wohnungen münden. Es liegt nun an uns den öffentlichen Druck
auf die aufzubauen, damit die Pogrome enden und keine Toten fordern.

Darum:
Am 6. Oktober auf die Straße gegen Antiziganismus und staatlichen Rassismus!

Die Demonstration geht zu den, in Berlin-Mitte ansässigen, Botschaften von
Tschechien, Ungarn, Rumänien und Bulgarien sowie zur Vertretung der Europäischen Kommission
in Berlin.